• Geschrieben am 9. Juli 2010 von Winni

    Ich höre solche Aussagen immer wieder, wenn ich unterwegs bin und Fotos mache… “Ja bei der Kamera musst Du ja tolle Fotos machen” oder “Wenn ich so ‘ne Kamera hätte würde ich auch so schöne Fotos machen”. Was viele Leute dabei aber vergessen ist, das die Kamera nur ein Werkzeug ist, das den “Künstler” unterstützt.

    Ich vergleiche das gern mit einem professionellen Bildhauer. Der hat natürlich teures und professionelles Werkzeug um den Stein oder das Holz zu bearbeiten und daraus seine Kunstwerke zu erstellen, aber das würde er auch mit einem 1 EUR Hammer und Meissel können. Vermutlich nicht so genau und sauber und vermutlich auch nicht so effizient und graziel und höchstwahrscheinlich wäre der Werkzeugverschleiss auch etwas höher, aber das Resultat waere mehr oder weniger doch das gleiche.

    Genauso sieht es bei Kamera Equiment aus. Der Fotograf ist der Künstler, er hat das Auge fürs Motiv und hält es mit seinem Werkzeug fest- mit der Kamera. Dabei ist er sicherlich mit der professionellen Kamera viel genauer und effizienter, aber das Bild kann er ebenso auch mit einer günstigen Kamera erstellen. Das einzige was im Endeffekt zählt ist das Resultat und nicht das Werkzeug der Wahl.

    Und genau dieses Themas hat sich auch der begnadete Profifotograf Lee Morris angenommen. Um zu veranschaulichen, das die Wahl der Kamera nicht ausschlaggebend ist, hat er einen kompletten Fotoshoot mit der im iPhone eingebauten Kamera aufgenommen. Die Ergebnisse sind wirklich verblüffend. Natürlich spielen hier das Licht und die nachträgliche Bildbearbeitung auch eine grosse Rolle, aber auch das sind nur “Werkzeuge” die den Künstler unterstützen. Doch eht einfach selbst… hier findet ihr das komplette “Behind the scenes” Video von Lee.

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